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CFP für die Tagung »Gewaltgedächtnisse. Analysen zur Präsenz vergangener Gewalt sowie zur Gewaltsamkeit gesellschaftlicher Vergangenheitsbezüge« am 14./15. März 2019

Der Erforschung gewaltsam bedingter Wechselspiele von Erinnern und Vergessen ist eine Tagung des Arbeitskreises Soziales Gedächtnis, Erinnern und Vergessen gewidmet, die am 14./15. März
2019 in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr in Potsdam stattfindet. Ausgangspunkt hierfür ist eine wissenssoziologisch grundierte
Forschungsperspektive, die sich in den letzten Jahren unter dem Begriff des sozialen Gedächtnisses entwickelt hat und die Muster, Modi und Funktionen sozialen Gewordenseins in den Blick nimmt. So
verstanden treten soziale Gedächtnisse in der empirisch beobachtbaren Realität stets im Plural auf: sowohl explizit in Form bestimmter vergangenheitsbezogener Wissensbestände, als auch implizit alsRoutinen und Gewohnheiten, die eine materielle wie immaterielle Basis haben (können) – und zwar auf allen Ebenen des Sozialen, von der Familie über Organisationen zu Großkollektiven wie der Nation.

CfP Gewaltgedächtnisse