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„Andere schön machen“ – Arbeit am Körper als Dienstleistung und Erwerbsarbeit

Basisinformationen:
Aktuelles:

‹l’m a Professional Beauty Specialist, not just a simple beautician!› – The Discourse of Professionalism and its Function in Beauty Work.” ISA World Congress of Sociology, Toronto, 15.-21.07.2018 (Distributet Paper von Irmgard Steckdaub-Muller)

“The Discourse of Professionalism and its Function in the Tattooing Scene.” ISA World Congress of Sociology, Toronto, 15.-21.07.2018 (Vortrag von Irmgard Steckdaub-Muller)

‹Komm rein, wenn du ein Mann bist!› – Die Konstruktion von Männlichkeit im körpernahen Dienstleistungsbereich.“ Vortrag im Rahmen der Summer School an der LMU München „Affekte und Effekte. Perspektiven der Gender Studies“  // 23.07.2018 – 27.07.2018 (Katrin Ettl)

„Professionalität und ihre Verteidigung im Feld körpernaher Dienstleistungen.“ DGS-Kongress // Göttingen am 25.09.2018, Sektion Professionssoziologie (Vortrag von Renate Liebold, Silke Röbenack und Irmgard Steckdaub-Muller)

„Bodykult und Bodywork – soziologische Perspektiven auf den Körper und die Praxis der Körperarbeit.“ Veranstaltungsreihe ‚Blick in die Zukunft der Forschung’ im WS 2018/2019, organisiert von der Cauchy Forum Nürnberg e.V., dem Planetarium Nürnberg und dem Zentralinstitut für Wirtschaftsreflexion und Schlüsselqualifikationen (ZiWis) am 05.12. 2018 (Vortrag von Renate Liebold) http://www.cauchy-forum-nuernberg.de/lectures.php

Projektbeschreibung:

Im Zentrum des Forschungsprojekts stehen Dienstleistende, die Arbeit am Körper anderer verrichten und dabei das gewünschte Aussehen sowie damit implizierte Versprechungen bearbeiten: Die Rede ist von Beschäftigten in Friseur- und Kosmetiksalons, Nagel- und Tattoostudios , allesamt Beispiele für einen wachsenden Markt rund um das ‹Projekt Körper›. Sozial- und kulturwissenschaftlichen Analysen zufolge lässt sich dieser Körperboom als Ausdruck und Reaktion auf einen Gesellschaftswandel interpretieren, in dem das Aussehen als eine zentrale Ressource für Erfolg und Anerkennung bearbeitet wird. Fragen danach, welche Rolle die Dienstleister*innen selbst spielen, blieben bis dato weitgehend unbearbeitet. Hier setzt das Projekt an. Wir fragen danach, wie die Dienstleistungsakteure die Bedürfnisse nach ‹Schönheit› übersetzen und auch forcieren. Welche Qualifikationen und welches (Körper-)Wissen bringen sie mit? Was ist ihr berufliches Selbstverständnis und wie lässt sich diese Art von körpernaher Arbeit charakterisieren? Sind die Dienstleistenden auch selbst an der Produktion der Ansprüche und somit an der Konstruktion von Schönheitshandeln beteiligt?

Zur Beantwortung dieser Fragen werden Methoden der Biografieforschung und Methoden der ethnografischen Feldforschung verbunden.

 

Broschüre zum Projekt: „Andere schön machen“. Arbeit am Körper als Dienstleistung und Erwerbsarbeit. Download

 

Beteiligte Personen:

Foto: Simone Zwerger

Projektleitung:

Wissenschaftliche Mitarbeiter*innen:

Weitere Projektbeteiligte:

Wissenschaftliche Hilfskräfte:

  • Emilie Dobrovolski
  • Katrin Ettl, B.A.
  • Barbara Rögele, B.A.

Ehemalige Mitarbeiter*innen:

  • Petra Grau
  • Tamara Pedros

 

Renate Liebold (2018): Arbeit am Körper anderer zwischen Nähe und Distanz. Ausgangsüberlegungen und erste Felderkundungen. In: Hitzler, Ronald/Klemm, Matthias/Kreher, Simone/ Poferl, Angelika/Schröer, Norbert (Hrsg.): Herumschnüffeln – aufspüren – einfühlen. Ethnographie als ‚hemdsärmelige‘ und reflexive Praxis. Essen: Oldib Verlag, S. 159-170. ISBN 978-3-939556

Steckdaub-Muller, Irmgard (2018): ‹Individual Professionalzation› as a Process and Ideal. The Example of Tattoo Artists. Eingeladener Beitrag für Special Issue of Cambio, Rivista Sulle Trasformazioni Sociali. Special issue on Varieties of Professionalism in a Globalising World: New Theoretical Perspectives and Analytical Approaches. (im Erscheinen)

Liebold, Renate / Röbenack, Silke / Steckdaub-Muller, Irmgard / Böhrer, Annerose (2018): Arbeit am Körper anderer: Darstellung und Inszenierung von Expertenschaft, Tagungsband zum DGD-Kongress in Dortmund. (im Erscheinen)

Böhrer, Annerose / Liebold, Renate / Röbenack, Silke (2018): „Haut und Haar – Erste Erkundungen zur Arbeit am Körper anderer.“, Tagungsband zur Interdisziplinären Tagung des Zentralinstituts „Anthropologie der Religion(en)“. (im Erscheinen)

Steckdaub-Muller, Irmgard (2018): „Die Haut als Arbeitsgegenstand – Zum beruflichen Selbstverständnis von  TätowiererInnen.“, Tagungsband zur Interdisziplinären Tagung des Zentralinstituts „Anthropologie der Religion(en)“. (im Erscheinen)

 

‹Arbeit am Körper anderer› – Regulierungsstrategien von Dienstleistungsarbeit im Spannungsfeld von Nähe und Distanz.“ Gastvortrag in den Masterstudiengängen Public Health Nutrition, Public Health, Pädagogik für Pflege- und Gesundheitsberufe am 13.06.2018 an der Hochschule Fulda (Silke Röbenack)

„Krähenfüße, dünnes Haar und trockene Haut. Körperarbeit als Defizit-Konstruktion.“ Vortrag im Rahmen der Sektion „Soziologie des Körpers und des Sports“ der DGS am 17./18. Mai 2018 an der Johann-Gutenberg Universität Mainz (Annerose Böhrer, Renate Liebold, Silke Röbenack, Irmgard Steckdaub-Muller)

„Tattooing as an Act of Incorporation – Professional Identities of Tattoo Artists.” Vortrag im Rahmen der internationalen Konferenz “Creative Bodies, Creative Minds”, Karl-Franzen-Universität Graz, 26.-27.03.2018 (Irmgard Steckdaub-Muller)

„Haut und Haar – Erste Erkundungen zur Arbeit am Körper anderer.“ Vortrag auf der Interdisziplinären Tagung des Zentralinstituts „Anthropologie der Religion(en)“ vom 11. bis 13.10.2017 zum Thema ‚Nacktheit’ an der FAU Erlangen-Nürnberg (Annerose Böhrer, Renate Liebold und Silke Röbenack)

„Die Haut als Arbeitsgegenstand – Zum beruflichen Selbstverständnis von  TätowiererInnen.“ Vortrag auf der 7. Interdisziplinäre Tagung des Zentralinstituts „Anthropologie der Religion(en)“ vom 11. bis zum 13. 10.2017 zum Thema ‚Nacktheit’ an der FAU Erlangen-Nürnberg  (Irmgard Steckdaub-Muller)

 „‹Des Ganze muss ‚mer‘ professionell betreiben – net so wie so ‚a Scratcher›. – Der Begriff der Professionalität und seine Funktionen in der Berufsszene der TätowiererInnen.“, Vortrag auf der Jahrestagung der DGS Sektion Professionssoziologie „Funktionen des Professionsbegriffs“, Institut für Sozialforschung,  Goethe-Universität Frankfurt a.M., 05.-07.10.2017 (Irmgard Steckdaub-Muller)

„‹Arbeit am Körper anderer›: Regulierungsstrategien von Dienstleistungsarbeit im Spannungsfeld von Nähe und Distanz.“ Vortrag im Rahmen des Arbeitskreises Expertenwissen (Wissen und Materialität) zum Thema Stethoskop & Co. Der Gebrauch von Technologie zur Anzeige von Expertenschaft auf dem 2. Kongress der DGS-Sektion Wissenssoziologie vom 21. bis zum 23. 09.2017 in Dortmund (Renate Liebold,  Silke Röbenack und Irmgard Steckdaub-Muller)

„‹Andere schön machen›. Arbeit am Körper anderer zwischen Nähe und Distanz. Erste Felderkundungen.“ Vortrag auf den 6. Fuldaer Feldarbeitstagen vom 23. bis zum 24.06.2017 zum Thema „Herumschnüffeln-aufspüren -einfühlen. Ethnographie als ‚hemdsärmelige’ und reflexive Praxis“ an der Hochschule Fulda (Renate Liebold)

“‹Professional tattooing isn’t just a job – it’s a vocation› – Reconstructing the Professional Self-Understanding of Tattoo Artists.”, Vortrag im Rahmen der Interim Conference of the ISA Research Committee on Sociology of Professional Groups “Change in Professions and Professionalism – Signs and Directions”, Oslo University, 08.-10.06.2017 (Irmgard Steckdaub-Muller)

‹It’s so cool: what you ink them, they’ll take to their grave› – Reconstructing the Professional Self-Understanding of Tattoo Artists.“, Vortrag im Rahmen der internationalen Konferenz “Talking Body“, University of Chester, GB, 19.-22.04.2017 (Irmgard Steckdaub-Muller)

„‹Arbeit am Körper› als Dienstleistung und Erwerbsarbeit.“ Vortrag auf der internationalen und interdisziplinären Konferenz CUT’N PASTE THE BODY. Körper und Geschlecht in Zeiten ihrer technologischen (Re)Produzierbarkeit. LMU München, 24.-25.10.2014 (Renate Liebold und Irmgard Steckdaub-Muller)

„Ethnografie“ mit Norbert Schröer und Matthias Klemm, gemeinsame Arbeit an Forschungsprotokollen des Projektes und Reflexion auf das Material, vom 07. 06. 2018 bis zum 08. 06. 2018 Ethnografie_Programm_web

„Systematische Metaphernanalyse“, Leitung: Rudolph Schmitt / Larissa Pfaller,  gemeinsame Arbeit an Interviewmaterial des Projektes, vom 07. 12. 2017 bis zum 08. 12. 2017 Download Programm

Aktuell:

Renate Liebold (Masterkurs/SoSe 2018; Institut für Soziologie): Theoretische und empirische Perspektiven auf Körper(arbeit)

 

Vergangen:

Silke Röbenack: Interpretationssitzung im Forschungskolloquium, Institut für Soziologie FAU Erlangen-Nürnberg am 05.07.2018

Katrin Ettl: “Komm rein, wenn du ein Mann bist!” Die Konstruktion von Männlichkeit im körpernahen Dienstleistungsbereich. Vorstellung der Masterarbeit im Oberseminar des Theorienlehrstuhls mit Schwerpunkt Kultur und Kommunikation, Institut für Soziologie der FAU Erlangen/Nürnberg am 02.07.2018

Katrin Ettl: „Komm rein, wenn du ein Mann bist!“ Die Konstruktion von Männlichkeit im körpernahen Dienstleistungsbereich. Interpretationssitzung im Forschungskolloquium, Institut für Soziologie der FAU Erlangen-Nürnberg am 28.06.2018

Irmgard Steckdaub-Muller: „Tätowieren als Erwerbsarbeit“. Interpretationssitzung im Forschungskolloquium, Institut für Soziologie der FAU Erlangen-Nürnberg am 14.06.2018

Katrin Ettl: „Die Konstruktion von Männlichkeit im körpernahen Dienstleistungsbereich“. Interpretationssitzung im Forschungskolloquium, Institut für Soziologie der FAU Erlangen-Nürnberg am 08.02.2018

Irmgard Steckdaub-Muller: Vorstellung eines angefragten Artikels “Individual Professionalzation” as a Process and Ideal. The Example of Tattoo Artists” für das CAMBIO, RIVISTA SULLE TRASFORMAZIONI SOCIALI, Special Issue „Varieties of Professionalism in a Globalising World: New Theoretical Perspectives and Analytical Approaches“ im Oberseminar „Kultur und Kommunikation“, Institut für Soziologie der FAU Erlangen-Nürnberg, 05.02.2018

Irmgard Steckdaub-Muller: „Tätowieren als Erwerbsarbeit“. Interpretationssitzung im Forschungskolloquium, Institut für Soziologie der FAU Erlangen-Nürnberg am 11.01.2018

Silke Röbenack und Irmgard Steckdaub-Muller: Darstellung von Expertenschaft in körpernahen Dienstleistungen, im Oberseminar des Arbeitsbereichs ‚Arbeit und Organisation’, Institut für Soziologie der FAU Erlangen-Nürnberg am 09. Januar 2018

Annerose Böhrer und Irmgard Steckdaub-Muller: Interpretationssitzung im Oberseminar ‚Kultur und Kommunikation’, Institut für Soziologie an der FAU Erlangen-Nürnberg, 23.10. 2017