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Institut für Soziologie

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Projekt VoWINfra – „Voraussschau Wertschöpfungspotentiale und Infrastruktur“

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Projekt VoWINfra – „Voraussschau Wertschöpfungspotentiale und Infrastruktur“

Projektinformationen

Laufzeit 11/2025 - 10/2026

Ansprechpersonen für das Projekt

Sabine Pfeiffer

Prof. Dr. Sabine Pfeiffer

Institut für Soziologie
Lehrstuhl für Soziologie mit dem Schwerpunkt Technik - Arbeit - Gesellschaft (Prof. Dr. Pfeiffer)

Raum: Raum 11.02.09
Fürther Str. 246c, Nuremberg Campus of Technology
90429 Nürnberg
  • Telefon: 0911530296670
  • E-Mail: sabine.pfeiffer@fau.de

Sprechzeiten

nach Vereinbarung
Katja Schönian

Dr. Katja Schönian

Institut für Soziologie
Lehrstuhl für Soziologie mit dem Schwerpunkt Technik - Arbeit - Gesellschaft (Prof. Dr. Pfeiffer)

Raum: Raum 11.02.08
Fürther Str. 246 c, Nuremberg Campus of Technology
90429 Nürnberg
  • E-Mail: katja.schoenian@fau.de
Amelie Tihlarik

Dr. Amelie Tihlarik

Institut für Soziologie
Lehrstuhl für Soziologie mit dem Schwerpunkt Technik - Arbeit - Gesellschaft (Prof. Dr. Pfeiffer)

Fürther Str. 246 c, Nuremberg Campus of Technology
90429 Nürnberg
  • Telefon: +49911530296674
  • E-Mail: amelie.tihlarik@fau.de

Projekt VoWINfra – „Voraussschau Wertschöpfungspotentiale und Infrastruktur“

Das Projekt

Infrastrukturen bilden das Rückgrat bestehender Wertschöpfung und gewinnen im Zuge der digitalen und ökologischen Transformation zunehmend an strategischer Bedeutung. Sie sichern nicht nur gegenwärtige Produktions- und Dienstleistungsprozesse ab, sondern fungieren zugleich als Katalysatoren neuer Wertschöpfungsformen und werden selbst verstärkt zu eigenständigen Quellen wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Wertschöpfung. Vor dem Hintergrund wachsender Unsicherheiten, wie etwa durch Klimarisiken, geopolitische Spannungen, Cybersicherheitsbedrohungen oder dem Fachkräftemangel, stehen Infrastrukturen vor erheblichen Anpassungs- und Innovationsanforderungen.

Bisherige Forschung betrachtet Infrastrukturen meist sektoral oder mit dem Fokus auf Aus- und Umbau, vernachlässigt dabei jedoch ihre Rolle als komplexe, sektor- und wertschöpfungsübergreifende sozio-technische Systeme. An diesem Defizit setzt das interdisziplinäre Projekt VoWINfra an, das eine Vorausschau zu zentralen Herausforderungen und Chancen zukünftiger Wertschöpfung in Deutschland aus der Infrastrukturperspektive entwickelt.

Im Fokus sind klassische Bereiche der Wertschöpfung in Produktion und Dienstleistung, betrachtet im Zusammenhang mit ihren infrastrukturellen Grundlagen. Nicht nur der Erhalt des Bestehenden ist bei gleich- wie gegenläufigen Markt- und Gemeinwohlinteressen herausfordernd. Die doppelte Transformation und die genannten neuen Risiken erfordern systematische Innovationen von und in Infrastrukturen. VoWINfra kartiert den aktuellen Status und sowie die neuen Herausforderungen der Infrastruktur als Befähiger der Zukunft derWertschöpfung.

Damit liefert das Projekt VoWINfra eine Vorausschau zu wertschöpfungsrelevanten Infrastrukturherausforderungen und identifiziert den Forschungsbedarf zu verbesserten und innovativen Resilienzstrategien, die für Wettbewerbsfähigkeit und Gemeinwohlorientierung gleichermaßen wirken.

Im Mittelpunkt stehen Strom- und IKT-Infrastrukturen sowie ihre Bedeutung als Befähiger und Quelle von Wertschöpfung im Spannungsfeld von Wettbewerbsfähigkeit und Gemeinwohl. Eine konsolidierte und valide Datenbasis erlaubt Wiederholungsbefragungen und die Übertragung auf andere Infrastrukturen. Das Projekt generiert damit langfristige Impulse für Forschung und Praxis.

Vorgehen

Mit Blick auf die doppelte Transformation konzentriert sich VoWINfra auf die technischen Infrastrukturen Elektrizität/Strom und IKT. Geforscht wird innerhalb und zwischen den Sektoren und den diese nutzenden Wertschöpfungs- und Gemeinwohlbereichen. Das interdisziplinäre Mixed-Method-Design kombiniert qualitative und quantitative Methoden der Wirtschaftsinformatik und Arbeitssoziologie (Expert/innen-Interviews, Online-Surveys, Fokusgruppen etc.). Ziel ist eine evidenzbasierte Kartierung von Herausforderungen in Infrastrukturen als Befähiger, Quelle eigener Wertschöpfung und Basis und Ziel der doppelten Transformation. Zudem werden entsprechende Gestaltungsoptionen für resiliente als auch zukunftsfähige Infrastrukturen identifiziert um auf Basis dessen wissenschaftlich fundierte, praxisrelevante Handlungsempfehlungen für Wirtschaft, Politik und Verbände abzuleiten.

Das Konsortialprojekt ist eine Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik, inbesondere Innovation und Wertschöpfung an der FAU Erlangen-Nürnberg.

Förderung

Das Projekt wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und ist Teil des Fachprogramms „Zukunft der Wertschöpfung – Forschung zu Produktion, Dienstleistung und Arbeit“ (zukunft-derwertschoepfung.de).

Institut für Soziologie
Kochstrasse 4
91054 Erlangen
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