Forschungsschwerpunkte
- Qualitative Sozialforschungsmethoden
- Biografieforschung
- Arbeits- und Berufssoziologie
- Bildungssoziologie
- Soziologie der Lebensphasen

Dr. Irmgard Steckdaub-Muller
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Aktuelle Buchpublikation
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transcript Verlag 2024ISBN: 9783839475638https://www.degruyter.com/document/isbn/9783839475638/html?lang=de |
WINTERSEMESTER 2026-27
Seminar: Bildung und Lebenslauf
Dienstag 10:15 – 11:45 – Raum: 5.013
Beginn: 13.10.2026
Das Basisseminar ‚Bildung und Lebenslauf‘ richtet sich vor allem an Studienanfänger*innen und führt in Grundbegriffe und theoretische Konzepte des Moduls „Bildung und Lebenslauf“ ein. Die Seminardiskussionen beziehen sich auf die Textlektüre zu den Themenbereichen Sozialanthropologie, Sozialisationstheorien, Soziologie der privaten Lebensformen, Geschlechterforschung sowie zum Forschungsfeld Bildung und soziale Ungleichheit.
Prüfungsform: Klausur
Zusätzliche Informationen Für diese Lehrveranstaltung ist eine Anmeldung erforderlich.
Seminar: „Qualitative Geschlechterforschung und Queerness“
Donnerstag 08:15 – 09:45 – Raum: 5.052
Beginn: 13.10.2026
Das Seminar führt in die Grundlagen der qualitativen Geschlechterforschung und Queerness ein, das heißt ihre Themen, Forschungsgegenstände und Methoden. In den ersten Sitzungen beschäftigen wir uns mit einschlägigen Theorien und Konzepten aus den Gender- und Queer-Studies, um Begriffe und Diskussionen dieser inzwischen breitgefächerten Forschungsperspektive kennenzulernen. Die Beschäftigung mit aktuellen Studien und empirischen Befunden aus der Frauen-, Männlichkeits- und Diversitätsforschung zeigt die Bedeutung und den Erkenntnisgewinn von qualitativer Forschung in den Gender- und Queer Studies.
Im zweiten Teil des Seminars geht es um deren Praxis, d.h. dem Kennenlernen von Datensorten (verbale und visuelle Daten), deren Erhebung und Aufbereitung. Als Auswertungsmethode wird die Methodologie und das Arbeitsprogramm der dokumentarischen Methode eingeführt, deren Anwendung wir bei der Interpretation von Interviewpassagen und medialem Material üben.
Prüfungsform: Seminararbeit
Zusätzliche Informationen Für diese Lehrveranstaltung ist eine Anmeldung erforderlich.
Masterkurs: Qualitative Methoden
Mittwoch 08:15-09:45 (Seminar) und 10:15 – 11:45 (Übung) – Raum 5.052
Beginn: 14.10.2026
Grundlage des Seminars ist die Auseinandersetzung mit den methodologischen Grundlagen qualitativer Sozialforschung, der verschiedenen Perspektiven und Methoden. Im ersten Teil des Seminars beschäftigen wir uns mit den Standards qualitativer Forschung, lernen verschiedene Datensorten kennen (narrative Daten, Ego-Dokumente, mediale Daten, Bildmaterial) sowie entsprechende Erhebungsmethoden. Der zweite Teil des Seminars widmet sich der Aufbereitung von Daten und führt in die Methodologie und Methoden ihrer Auswertung ein, so etwa die Grounded Theory nach Strauss/Corbin (1996), die dokumentarische Methode nach R. Bohnsack (2013) und A.-M. Nohl (2017) sowie die Diskursanalyse nach R. Keller (2005). Die Übung dient der Einübung in die Praxis der Auswertung, d.h. der Arbeitsschritte sowohl mit zur Verfügung gestellten als auch mit selbst erhobenen Daten. Ziel des Kurses ist, die Vielfalt qualitativer Zugänge, typischer Problemstellungen und ein Wissen um die Kriterien guter qualitativer Forschung zu gewinnen.
Prüfungsform: Hauptseminararbeit, in der qualitative Daten erhoben und ausgewertet werden.
Zusätzliche Informationen Für diese Lehrveranstaltung ist eine Anmeldung erforderlich.
- 07/2025: „Commercial Tattooists and their professional Self-Understanding as Artists“, ISA Forum of Sociology, Rabat, Marocco, 06.-11.07.2025.
- 07/2025: „Age Stereotypes in Appeals for Intergenerational Solidarity: Disentangling the Paradox“, ISA Forum of Sociology, Rabat, Marocco, 06.-11.07.2025.
- 11/2024: „Krähenfüße, fettiges Haar und trockene Haut – Arbeit am Körper anderer“ – Konferenz „„Drecksarbeit. Materialien, Semantiken und Praktiken von der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart“, German Labour History Association, Dortmund, 13.-15.11.2024.
- 10/2023: „Die Kosmetikerin“ Ringvorlesung „Sozialfiguren der Arbeit. Beruf, Diversität, Performanz“ im WS 2023/24 – Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.
- 09/2022: „Altersbilder im Mediendiskurs der Corona Pandemie. Das Paradox intergenerationeller Solidarität“ – DGS-Kongress „Polarisierte Welten“, Universität Bielefeld, 26.-30.09.2022.
- 05/2021: „Tattooing: Conceptualizing the Skin as a Work Object“ – International Conference ‚Creative Bodies – Creative Minds‘, Karl-Franzen-Universität, Graz (Online), 25.-27.05.2021.
- 02/2021: „Komm’ rein wenn du ein Mann bist“ – Zum Zusammenhang von Arbeit und Geschlecht im körpernahen Dienstleistungsbereich“ (Präsentation Renate Liebold und Irmgard Steckdaub-Muller) – IZGDD-Interdisziplinärer Workshop ‚Body politics‘. Intersektionale Forschungsperspektiven auf den Körper – FAU Erlangen-Nürnberg (Online) – 17.-19.02.2021.
- 10/2018: Projektvorstellung „Andere schön machen“ – Arbeit am Körper als Dienstleistung und Erwerbsarbeit“ (Vortrag) – Erlangen: Kreuz & Quer, ‚Club vielseitig interessierter Frauen‘, 25.10.2018.
- 09/2017: „Professionalität und ihre Verteidigung im Feld körpernaher Dienstleistungen“ (Vortrag Silke Röbenack und Irmgard Steckdaub-Muller) – 39.Kongress der Deutschen Gesellschaft für Soziologie „Komplexe Dynamiken globaler und lokaler Entwicklungen; Universität Göttingen, 24.-28. September 2018
- 07/2018: “The Discourse of Professionalism and its Function in the Tattooing Scene.” (Vortrag) – ISA World Congress of Sociology, Toronto, 15.-21.07.2018
- 07/2018: “‹l’m a Professional Beauty Specialist, not just a simple Beautician!› – The Discourse of Professionalism and its Function in Beauty Work.” (Distributed Paper) – ISA World Congress of Sociology, Toronto, 15.-21.07.2018
- 05/2018: „Krähenfüße, dünnes Haar und trockene Haut. Körperarbeit als Defizit-Konstruktion.“ (Vortrag Annerose Böhrer und Irmgard Steckdaub-Muller) – Jahrestagung der Sektion „Soziologie des Körpers und des Sports“ der DGS am 17./18. Mai 2018 an der Johann-Gutenberg-Universität Mainz
- 03/2018: „Tattooing as an Act of Incorporation – Professional Identities of Tattoo Artists.” (Vortrag) – International Conference “Creative Bodies, Creative Minds”, Karl-Franzen-Universität Graz, 26.-27.03.2018.
- 10/2017: „Man arbeitet immerhin am Organ eines lebenden Menschen.“ – Die Arbeit an der Haut der Anderen. – Zum beruflichen Selbstverständnis von Tätowierer*innen.“ (Vortrag) – 7. Interdisziplinäre Tagung „Nacktheit“ des Zentralinstituts »Anthropologie der Religion(en), Friedrich-Alexander-Universität Erlangen Nürnberg, 11.-13.10.2017.
- 10/2017: „Des Ganze muss ‚mer professionell betreiben – net wie so’a Hinterhoftätowierer.“ Der Begriff der Professionalität für das Berufsverständnis von TätowiererInnen.“ (Vortrag) – Jahrestagung der Sektion Professionssoziologie, Uni Frankfurt 05.-07.10.2017.
- 09/2017: „Arbeit am Körper anderer: Regulierungsstrategien von Dienstleistungsarbeit im Spannungsfeld von Nähe und Distanz„ (Vortrag Renate Liebold, Silke Röbenack und Irmgard Steckdaub-Muller) – Wissenssoziologie-Kongress, Dortmund, 27.-29.09.2017.
- 06/2017: „Professional Tattooing isn’t just a job – it’s a vocation.“ The -Professional Self-Understanding of Tattoo Artists.“ (Vortrag) – Interim Conference of the ISA Research Committee on Sociology of Professional Groups. Oslo, 08.-10.06.2017.
- 04/2017: „It’s so cool: what you ink them, they’ll take to their grave.“ Reconstructing the Professional Self-Understanding of Tattoo Artists.“ (Vortrag) – International and Interdisciplinary Conference „Talking Bodies“, University of Chester, 19.-22.04.2017.
- 04/2015: „Sometimes it gets really very private and intimate.“ Negotiating Space in Body Work“. (Vortrag) – International and Interdisciplinary Conference „Talking Bodies“, University of Chester, 31.03.-02.04.2015.
- 10/2014: „Arbeit am Körper als Dienstleistung und Erwerbsarbeit“ (Vortrag von Renate Liebold und Irmgard Steckdaub-Muller) – Körper und Geschlecht in Zeiten ihrer technologischen (Re)Produzierbarkeit. LMU München, 24.-25.10.2014
- 09/2012: „Es gibt viel zu verlieren …“ – Das Engagement der Eltern für den Schulerfolg ihrer Kinder. Motivationen und Deutungsmuster einer alltäglichen Handlungspraxis. – Vortrag bei der Tagung „Bildungsentscheidungen im Lebenslauf. (Dis-)Kontinuitäten, Parado-xien und soziale Ungleichheit. DGfE Jahrestagung 2012: Justus-Liebig-Universität Gießen 27. – 29. September 2012
- Steckdaub-Muller, Irmgard/Pfaller, Larissa/Schweda, Mark/Ellerich-Groppe, Niklas (2026): Age Stereotypes in appeals for intergenerational solidarity: disentangeling the paradox. In: Humanities & Social Science Communications 13(1). DOI: 10.1057/s41599-025-06113-y
- Steckdaub-Muller, Irmgard (2024): Tätowieren als Erwerbsarbeit: Zum beruflichen Selbstverständnis von Tätowierer*innen. transcript Verlag.
- Ellerich-Groppe, Niklas/Steckdaub-Muller, Irmgard/Pfaller, Larissa/Schweda, Mark (2024): Moral Paradigms of Intergenerational Solidarity in the Coronavirus-Pandemic. In: Analyse & Kritik 46(1): 85-119: https://doi.org/10.1515/auk-2024-2010
- Liebold, Renate / Steckdaub-Muller, Irmgard (2023): „Komm wenn du ein Mann bist“. Zum Zusammenhang von Arbeit und Geschlecht im körpernahen Dienstleistungsbereich“ In: Gutsche, V./Keilhauer, A./Liebold, R. (Hrsg.): Body Politics. Intersektionale und interdisziplinäre Perspektiven auf den Körper. Erlangen (FAU University Press): 133-156.
- Liebold, Renate / Röbenack, Silke / Steckdaub-Muller, Irmgard (2019): Professionalität und ihre Verteidigung im Feld körpernaher Dienstleistungen. In: Bird, K. / Hübner, W. (Hrsg.): Komplexe Dynamiken globaler und lokaler Entwicklungen. Der Verhandlungsband des 39. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie vom 24.-28. September 2018 an der Georg-August-Universität Göttingen.
- Steckdaub-Muller, Irmgard (2019): »Man arbeitet immerhin am größten Organ eines lebenden Menschen!« Die Bearbeitung der Haut der Anderen. – Zum beruflichen Selbstverständnis von Tätowierer*innen. In: Allolio-Näcke, Lars; Van Oorshot, Jürgen; Verstegen, Ute (Hrsg.): Nacktheit – Transdisziplinäre Athropologische Perspektiven. Berlin (Lit Verlag): 241-256.
- Steckdaub-Muller, Irmgard (2018): “You’ve got to do this like a Professional – not like one of these Scratchers! – Reconstructing the Professional Self-Understanding of Tattoo Artists. Eingeladener Beitrag für Special Issue of Cambio, Rivista Sulle Trasformazioni Sociali. Special issue on Varieties of Professionalism in a Globalising World: New Theoretical Perspectives and Analytical Approaches. DOI: http://dx.doi.org/10.13128/cambio-23483
- Liebold, Renate / Röbenack, Silke / Steckdaub-Muller, Irmgard / Böhrer, Annerose (2018): Arbeit am Körper anderer: Darstellung und Inszenierung von Expertenschaft. In: Poferl, A. / Pfadenhauer, M. (Hrsg.): Wissensrelationen. Beiträge und Debatten zum 2. Sektionskongress der Wissenssoziologie. Weinheim, Basel (Beltz/Juventa): 363-373.
- Steckdaub-Muller, Irmgard (2015): Generation Y: Auf dem Weg zu einem neuen Arzt- und Patientenverständnis. In: Public Health Forum 23 (4): 205–206, ISSN (Online) 1876-4851, ISSN (Print) 0944-5587, DOI: https://doi.org/10.1515/pubhef-2015-0073.
Akademischer Werdegang
| 02/2024 | Promotion zur Dr. phil. an der Philosophischen Fakultät der FAU Erlangen-Nürnberg (Dissertation: „Tätowieren als Erwerbsarbeit. Zum beruflichen Selbstverständnis von Tätowierer*innen“) |
| 2020 – 2021 | Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsprojekt „The Public (Re-)Negotiation of Intergenerational Solidarity in the Coronavirus Pandemic“ (PRISMAE) (Leitung Prof. Dr. Mark Schweda, Universität Oldenburg; Prof. Dr. Larissa Pfaller, FAU) |
| 2017 – 2019 | Wissenschaftliche Mitarbeiterin im DFG-geförderten Forschungsprojekt „Andere schön machen.“ – Arbeit am Körper als Dienstleistung und Erwerbsarbeit. (Leitung: Prof.Dr. Renate Liebold, FAU; Prof. Dr. Rainer Trinczek, FAU) |
| Seit 2011 | Wissenschaftliche Mitarbeiterin (Lehrkraft für besondere Aufgaben) am Institut für Soziologie, FAU Erlangen Nürnberg. |
| 2004 – 2010 | Magisterstudium: Anglistik/Amerikanistik und Soziologie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. |
| 1989 – 1990 | Referendariat und Zweites Staatsexamen. |
| 1983 – 1989 | Lehramtstudium an der Pädagogischen Hochschule Freiburg i. Brsg. Erstes Staatsexamen. |
